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Freitag, 26. Juli 2013

Kurzrezension



erschienen 2012 im Insel-Verlag.

Klappentext:
Geheime Gänge, verdeckte Türen, dunkle Nischen: Als die Waise Warwara als Dienstmädchen in den Winterpalast kommt, lernt sie schnell, sich ihre Verschwiegenheit und ihren aufmerksamen Blick zunutze zu machen. Keine Intrige, die ihr entginge, kein Getuschel, das ihren Ohren verborgen bliebe. Schnell wird sie zu einer der wichtigsten "Spioninnen" im Palast. Als die junge Sophie von Anhalt-Zerbst - die spätere Katharina die Große - an den Hof kommt und auf dem Weg zur Macht eine Verbündete braucht, wird Warwara ihre engste Vertraute. Schließlich erklimmt Katharina den Zarenthron - aus der unerfahrenen Fremden wird eine der rmächtigsten Frauen ihrer Zeit.


Dies war mein erster Roman von Eva Stachniak. Der Stil der Autorin hat mir gut gefallen, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und der klare Schreibstil gibt dem Leser die Möglichkeit sehr schnell in die Geschichte einzutauchen. Bei den Beschreibungen der Paläste und Räume verzichtet sie auf unnötige Füllwörter und lässt der Phantasie des Lesers ausreichend Spielraum. 
Die Geschichte um Katharina die Große wurde ja bereits hinlänglich erzählt, geschrieben und beschrieben. Gerade aus diesem Grund habe ich mir mehr Tiefgang und gerade bei den geschichtlich eher unbekannten Charakteren mehr Persönlichkeit erhofft. Positiv auffällig ist, wie gut und hintergründig die Autorin recherchiert hat, dies ist leider bei historischen Romanen nicht immer der Fall.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist dieses Buch, für einen Leser der geschichtlich interessiert ist und sich noch nie mit der Geschichte von Katharina der Großen auseinandergesetzt hat, mit Sicherheit lesenswert und interessant.
Für mich, die sich schon eingehend mit der eigentlichen Geschichte befasst und nun gehofft hat, eine andere Sichtweise auf die Geschichte zu bekommen, hat es sich leider als nicht interessant dargestellt.

Ich gebe 4 von 10 Punkten.

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