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Montag, 29. Juli 2013

Kurzrezension

Deichgrab
von Sandra Dünschede
erschienen 2006 im Gmeiner Verlag
 Klappentext:Nach dem Tod seines Onkels kehrt Tom Meissner in das kleine Dorf in Nordfriesland zurück, in dem er selbst einige Jahre seiner Kindheit verbracht hattte. Als er erfährt, dass sein Onkel ein Mörder gewesen sein soll, will er herausfinden, was wirklich geschehen ist. Dabei stößt er nicht nur auf den Widerstand sondern auch auf die dunkle Vergangenheit einiger Dorfbewohner.
Die Personen sind liebevoll und detailliert beschrieben, ich konnte sie geradezu vor mir sehen. Da ich die Gegend kenne in der der Krimi spielt, kann ich sagen, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat (es ihre Heimat), ich konnte alle Wege in den Orten buchstäblich "mitlaufen". Die Geschichte ist flüssig geschrieben und die Spannung hält sich bis zum Ende. Nicht unbedingt ein Heimat-Krimi im herkömmlichen Sinne, es geht auch ein wenig in den Bereich Familiendrama und ich habe mit den Personen "gelitten". Trotz der eigentlichen Geschichte, kommt das "Drumherum" nicht zu kurz und trägt zur Abrundung der Geschichte bei. 
Fazit:
Nach meiner Meinung für jeden Leser geeignet, der Heimatkrimis mag und Wert auf detaillgenaue Ortsbeschreibungen legt. Wer Personen mag, die charakteristisch auch mal "unbequem" sind und die man sich ohne große Anstrengung vorstellen kann, ist hier genau richtig. Dies wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von dieser Autorin bleiben.

Ich gebe 8 von 10 Punkten.




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