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Sonntag, 23. Februar 2014

Kurzrezension

gelesen von Dietlef Bierstedt
 
erschienen 2013 im Bastei Lübbe Verlag
 
 
 
Klappentext/Inhalt:
 "Du hast die Krone bekommen. Also trag sie auch. Und zwar allein." Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester werden nach Magdeburg verschleppt, und bald schon macht sich Tugomir einen Namen als Heiler. Er rettet Heinrichs Sohn Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist.(Quelle: Audible.de)

Auch dieses Buch von ihr ist wie gewohnt sehr gut recherchiert, besonders im Bezug auf die historischen Personen und Geschehnisse. Die Personen sind wieder sehr detailgetreu geschildert und es finden sich viele unterschiedliche Charaktere - immer welche, mit denen man leidet, sie liebt und ebenso welche, die der Leser vollem Herzen verabscheuen kann. Also für jeden was dabei ;-). Leider hat sich dieses Buch als langatmig und anstrengend dargestellt: Die Hauptfigur Tugomir kommt ständig und ich meine wirklich ständig in lebensgefährliche Situationen und wird immer im letzten Moment gerettet, das wird in rund 30 Stunden immer unglaubwürdiger.

Fazit:
Eines vorweg: Ich bin ein großer Fan von Rebecca Gablé und bin von allen Büchern begeistert gewesen.
Schade, dass dieses Buch meiner Meinung nach nicht an ihre anderen historischen Bücher heranreicht. Wer gerne historischen Romane mag und sich nicht an mancher Unglaubwürdigkeit stört (s. o.) der macht mit diesem Buch sicher nichts falsch. Der Sprecher Detlef Bierstedt ist wie immer unglaublich gut. Er liest die männlichen und weiblichen Personen nicht überzogen, sondern sehr glaubwürdig. Auch baut er mit seiner Stimme immer an den richtigen Stellen den Spannungsbogen auf und man kann ihn gut auch 30 Stunden hören.

Ich gebe 6 von 10 Punkten.

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