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Sonntag, 31. Januar 2016

Jetzt werde ich mich

selber bremsen!
Als Warnung vorweg: Dieser Post könnte ein bißchen philosophisch klingen. ;-)

Nach meinem letzten Post habe ich festgestellt, wie viele Tücher ich 2015 gehäkelt habe, wie viele Teile ich 2015 genäht habe und plötzlich schlich sich ganz leise eine Frage ein: "Hat es mir Spaß gemacht?" Diese Frage hat sich mir bsher nie gestellt. Ich habe immer gerne gehandarbeitet und nie nach dem Spaßfaktor gefragt. Die Antwort darauf war irgendwie ernüchternd: "Nicht wirklich so richtig." Die Frage hat mich aber gar nicht mehr losgelassen und ich habe mir die Zeit genommen mal genau darüber nachzudenken.
Das Fazit ist, dass ich im letzten Jahr definitiv ein bißchen Maß und Mitte und damit auch den Spaß am Handarbeiten verloren habe. Es ging mir nicht mehr in erster Linie um das Häkeln oder Nähen an sich und um den Spaß etwas herzustellen, ich wollte nur so schnell wie möglich etwas fertig bekommen um mit dem nächsten Teil anfangen zu können. Irgendwie habe ich mir damit sogar beim Handarbeiten Streß auferlegt, der nicht nötig war und ist. Eigentlich handarbeite ich um mich zu entspannen, mich runterzufahren, meine Kreativität auszuleben und eben, weil es mir Spaß macht. Definitiv aber nicht, um mich zu stressen.
Also, Schluss damit! Ab sofort wird die Handarbeit wieder "entschleunigt"!

Um diesen Vorsatz für 2016 (also doch ein Vorsatz für 2016, ansonsten habe ich keine) sofort in die Tat umzusetzen habe ich etwas neues angefangen, was viel, viel, viel Geduld und Ausdauer erfordert, aber für mich zutiefst entspannend ist: English Paper Piecing (darüber habe ich hier im Blog bereits berichtet)

Ein großes Projekt im POTC-Muster (Patchwork of the crosses)
 Die Schablonen haben eine Kantenlänge von 3,0 cm und die verwendeten Stoffe sind von Fadenwerk Kiel, Buttinette und ein großer Teil sind abgelegte Herrenhemden aus Baumwolle. Dies soll mal ein großer Quilt werden und ist mittlerweise so groß, dass ich ihn nicht mehr überall mit hinnehmen kann.

Damit ich aber weiterhin ein Projekt zum Mitnehmen habe, habe ich noch einen kleinen Quilt angefangen. Die Hexagons haben eine Kantenlänge von 1,5 cm und es wird eine Regenbogenspirale.

Diese Stoffe werde ich noch verarbeiten:

 Die Stoffe habe ich von patchwork-Anne-Seifert. Sie ist super auf meine Vorstellung eingegangen, hat mir im Vorwege Bilder von verschiedenen Variationen geschickt und mich toll beraten. Ein toller Service!

Diese beiden Quilts werden mich wohl über das ganze Jahr beschäftigen.

Ach übrigens: Es macht wieder Spaß und ich fühle mich auch nicht mehr von mir selbst gedrängelt.

Dienstag, 12. Januar 2016

Kurzrezension



erschienen 2013 im Der kleine Buchverlag


Klappentext/Inhalt:
Für einen Kurzurlaub kehrt Hauptkommissarin Emma Hansen nach Nöggenschwiel zurück. Doch mit der Erholung ist es schnell vorbei, als zwei grausame Morde das Rosendorf im Südschwarzwald erschüttern. Während die Polizei im Dunkeln tappt, geht Emma der Frage nach, welchen Zusammenhang es zwischen den Morden und dem Verschwinden von Emmas Freundin Charlotte vor 15 Jahren gibt. Zu spät erkennt sie, dass man die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte.

 In seinem Debütkrimi habe ich den Autor in den Schwarzwald begleitet. Begleitet im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine detailgetreue (vielleicht auch manchmal detailverliebte) Beschreibung des Schwarzwaldes und der Umgebung sorgt dafür, dass man die Atmosphäre der Orte und sogar die Wetterlage in sich aufnehmen kann. Seine Personen sind liebevoll, manchmal etwas skurril aber immer lebensnah beschrieben. Überhaupt ist der Schreibstil von Jörg Böhm auf den ersten Seiten etwas gewöhnungsbedürftig (vielleicht etwas "gewaltig" für einen Regionalkrimi) aber spätestens wenn man sich "eingelesen" hat, stellt man fest, dass es genauso sein muss. Der Krimi entpuppt sich im Laufe des Buches als ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Immer wieder glaubt man, dass man den Täter kennt, folgt der vom Autor gelegten Spur um dann festzustellen, dass man schon wieder weit daneben liegt. Der Spannungsbogen ist so gezielt gesetzt, dass keine Langeweile aufkommt. Der Handlungsstrang entwickelt sich während des Lesens und seine Protagonistin Emma Hansen hat ein großes Entwicklungspotential.

Fazit: 
Dieser Krimi hat für mich viele überraschende Wendungen bereitgehalten und für einige Spannung gesorgt. Die Sprache und der Schreibstil haben mich beeindruckt und ebenso für ein großartiges Lesevergnügen gesorgt wie die Handlung selbst. Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher von Jörg Böhm lesen und kann den Depütkrimi auf jeden Fall weiterempfehlen.

Ich gebe 8 von 10 Punkten.
 

Mittwoch, 6. Januar 2016

Ich wünsche allen frohes und gesundes 2016!


Letztes Jahr war ich richtig blogfaul aber das Jahr 2016 ist noch jung und frisch und deshalb habe ich meinem Blog ein neues Layout verpasst und ein wenig überarbeitet.
Ich zeige Euch einen kleinen Handarbeits-Rückblick auf 2015, denn untätig war ich nicht:



Ich habe nicht alles fotografiert, aber 2015 war definitiv mein Häkeljahr.