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Dienstag, 12. Januar 2016

Kurzrezension



erschienen 2013 im Der kleine Buchverlag


Klappentext/Inhalt:
Für einen Kurzurlaub kehrt Hauptkommissarin Emma Hansen nach Nöggenschwiel zurück. Doch mit der Erholung ist es schnell vorbei, als zwei grausame Morde das Rosendorf im Südschwarzwald erschüttern. Während die Polizei im Dunkeln tappt, geht Emma der Frage nach, welchen Zusammenhang es zwischen den Morden und dem Verschwinden von Emmas Freundin Charlotte vor 15 Jahren gibt. Zu spät erkennt sie, dass man die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte.

 In seinem Debütkrimi habe ich den Autor in den Schwarzwald begleitet. Begleitet im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine detailgetreue (vielleicht auch manchmal detailverliebte) Beschreibung des Schwarzwaldes und der Umgebung sorgt dafür, dass man die Atmosphäre der Orte und sogar die Wetterlage in sich aufnehmen kann. Seine Personen sind liebevoll, manchmal etwas skurril aber immer lebensnah beschrieben. Überhaupt ist der Schreibstil von Jörg Böhm auf den ersten Seiten etwas gewöhnungsbedürftig (vielleicht etwas "gewaltig" für einen Regionalkrimi) aber spätestens wenn man sich "eingelesen" hat, stellt man fest, dass es genauso sein muss. Der Krimi entpuppt sich im Laufe des Buches als ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Immer wieder glaubt man, dass man den Täter kennt, folgt der vom Autor gelegten Spur um dann festzustellen, dass man schon wieder weit daneben liegt. Der Spannungsbogen ist so gezielt gesetzt, dass keine Langeweile aufkommt. Der Handlungsstrang entwickelt sich während des Lesens und seine Protagonistin Emma Hansen hat ein großes Entwicklungspotential.

Fazit: 
Dieser Krimi hat für mich viele überraschende Wendungen bereitgehalten und für einige Spannung gesorgt. Die Sprache und der Schreibstil haben mich beeindruckt und ebenso für ein großartiges Lesevergnügen gesorgt wie die Handlung selbst. Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher von Jörg Böhm lesen und kann den Depütkrimi auf jeden Fall weiterempfehlen.

Ich gebe 8 von 10 Punkten.
 

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